
Millionen Menschen sterben an behandelbaren Krankheiten, wegen fehlendem Zugang zu medizinischer Versorgung
Nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank hat mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten. Mehr als 4,5 Milliarden Menschen sind davon betroffen und rund zwei Milliarden Menschen können sich die Medikamente bzw. medizinische Versorgung, die sie benötigen finanziell nicht leisten. Zudem werden laut Angaben der WHO rund 1,3 Milliarden Menschen durch Zahlungen in die von ihnen benötigten medizinischen Behandlungen in die Armut gedrängt; darunter rund 300 Millionen Menschen, die bereits in extremer Armut leben. Häufig stehen die Familien in den armen Ländern vor der Entscheidung, ob sie einen Arztbesuch bezahlen, Nahrungsmittel und Wasser kaufen oder ihre Kinder zur Schule schicken.
Hohe medizinische Kosten stürzen jährlich Millionen Menschen in die Armut
Um diesem Missstand entgegenzuwirken, unterstützt der CED seit den neunziger Jahren die primäre Gesundheitsversorgung in medizinisch unterentwickelten Regionen, sowie den Zugang zu Gesundheitsleistungen und die Ausstattung von Gesundheitsstationen, wie zum Beispiel im Regenwald der Dominikanischen Republik, in abgelegenen ländlichen Regionen von Tansania, Indien und Südafrika.



