Dr. Susanne Pechel -
Gründerin des CED

Die Gründerin des CED, Dr. Susanne Pechel, bastelte bereits in der Grundschule Spendendosen, um für Menschen in Not Almosen zu sammeln. Es war ihr ein tiefes Bedürfnis, dort zu helfen, wo Menschenwürde verletzt und Gerechtigkeit missachtet wurde.

Während ihrer Schulzeit organisierte sie öffentliche Spendensammlungen und Benefizkonzerte mit Profimusikern und ermöglichte so Kindern in Kalkutta einen Schul- und Ausbildungsplatz. Später als Medizinstudentin mit 26 Jahren erlebte sie auf ihrer ersten Projektreise die bedrückende Armut der Menschen hautnah und sagte den Bergbauern in den abgelegenen Regionen des Regenwaldes der Dominikanischen Republik: „Ich verspreche Euch, dass hier ein Krankenhaus gebaut und Euch geholfen wird.“ Als sie zurück in Deutschland keine Organisation fand, die den Aufbau einer medizinischen Einrichtung unterstützen wollte, entschied sie sich, selbst eine zu gründen.

Das war der Beginn des Christlichen Entwicklungsdienstes (CED) am 13.9.1992.

Die Hilfs- und Baumaßnahmen für die Bergbauern der Dominikanischen Republik konnten nun erfolgreich umgesetzt werden und weitere Hilfsmaßnahmen setzte sie daraufhin mit dem CED in anderen Ländern wie Indien, Südafrika, Mali, Ghana, Tansania, Peru und Bulgarien fort. Seither half der CED auf effiziente und nachhaltige Weise Notleidenden weltweit in verschiedenen Ländern. Die Bundesrepublik Deutschland würdigte das selbstlose Engagement der CED-Gründerin zum Auftakt des 25. Jubiläums der Stiftung 2017 mit einer besonderen Auszeichnung und verlieh Dr. med. Susanne Pechel das Bundesverdienstkreuz als Anerkennung ihres großen Einsatzes für Menschen in Not.

„Als gemeinnützige Stiftung ist die Hilfeleistung für die Armen langfristig abgesichert“, erklärt Dr. med. Susanne Pechel, die seit Gründung ihrer Stiftung die Hilfsorganisation leitet. „Diese Tatsache beruhigt mich. Denn ich weiß: Auch nach mir wird der CED weiterhin Menschen in Not helfen und ein Segen für Viele sein. Allen Helfern und Spendern sage ich dafür ein ganz großes Vergelt‘s Gott!“