Gewächshäuser in den Anden

Nachhaltige Selbstversorgung durch Gewächshäuser

In den abgelegenen Hochanden Perus, rund um Ayacucho, hat der CED ein Projekt ins Leben gerufen, das den Lebensstandard bedürftiger Familien nachhaltig verbessert. Durch die Bereitstellung von Gewächshäusern wird den Menschen vor Ort ermöglicht, ihre eigene Nahrungsproduktion zu sichern – eine Unterstützung, die auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe basiert. So können sie auch in den kalten Monaten zwischen April und Oktober, wenn die Temperaturen in der Region stark schwanken, frisches Gemüse anbauen und sich selbst versorgen. Besonders in Höhenlagen über 3.500 Metern, wo die klimatischen Bedingungen den Anbau im Freiland erschweren, bietet das Gewächshaus eine pragmatische und einfache Lösung. Bereits ein Gewächshaus von 30 Quadratmetern reicht aus, um eine Familie mit vier bis sechs Personen mit ausreichend frischen Nahrungsmitteln zu versorgen.

Ganzjährige Ernte von Gemüse und Obst

Der CED hat in Peru ein Projekt ins Leben gerufen, in dessen Rahmen bedürftige Familien Gewächshäuser erhalten, um ihre eigene Nahrungsproduktion zu sichern. Die Initiative setzt auf das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe: Die Familien werden geschult, wie sie die Gewächshäuser richtig bewirtschaften und so das ganze Jahr über – auch in der kalten Jahreszeit von April bis Oktober – Gemüse anbauen können. So können sich Familien, die oberhalb von 3.500 Metern leben, als Selbstversorger ernähren, wodurch alle Familienmitglieder an Selbstbestimmung und Freiheit gewinnen. Mit einem Gewächshaus von 30 Quadratmetern kann bereits die Versorgung einer 4-6-köpfigen Familie sichergestellt werden. Diese wiederum nutzen die Selbstständigkeit, die sie durch ihre Ernährungssicherheit gewonnen haben, auf vielfältige Weise und tragen somit zu nachhaltigen Verbesserungen der Lebenssituationen vor Ort bei.

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