In den abgelegenen Bergregionen, insbesondere unter den indigenen Völkern Perus, stellt Armut eine der größten Herausforderungen dar. Laut Schätzungen der World Bank 2020, leben rund 9,18 Millionen Menschen in Peru in Armut. Diese hohe Zahl verdeutlicht die Dringlichkeit von Hilfsmaßnahmen, die vor allem auf die Bedürfnisse der Ärmsten und am stärksten benachteiligten Bevölkerungsschichten abzielen. Besonders hart trifft es Menschen in den abgelegenen Hochlandregionen, wo, sowohl die geographische Isolation, als auch die Armut den Zugang zu grundlegenden Ressourcen wie Nahrungsmitteln erheblich erschwert. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, haben die Jesuiten unter der Leitung von Pater José Antonio in den peruanischen Anden eine wichtige Hilfe ins Leben gerufen. In den Gemeinden Chuschi, Putica, Cangallo und Pampacangallo, die sich auf etwa 2.800 Metern Höhe in der Region Ayacucho befinden, haben sie Armenküchen (sog. Comedores) eingerichtet. Diese Küchen bieten den Ärmsten der Gesellschaft, vor allem Kindern, Jugendlichen und älteren, häufig alleinlebenden Senioren, eine dringend benötigte warme Mahlzeit. Jeden Montag bis Freitag erhalten rund 200 Personen eine nahrhafte Mahlzeit, die für viele das einzige Essen des Tages ist.