Hoffnung für Kinder in Not

CED- Kinderhilfe in Tansania

Seit 1998 unterstützt der CED verschiedene Kinderhilfsprojekte in Tansania. Ein HIV/AIDS-Zentrum, ein Waisenhaus sowie eine der landesbesten Schulen konnten Mithilfe von CED-Förderungen aufgebaut werden. Schulausbildung sowie Nahrungsmittelprogramme und medizinische Versorgung stehen im Mittelpunkt der Basisversorgung, die durch den CED gefördert werden. Mehr als 1.500 Kinder haben in den vergangenen Jahren ihre Schulausbildung erfolgreich abschließen können. Ebenso wird durch den CED die medizinische Grundversorgung für rund 450.000 Menschen gewährleistet.

Kranke und Behinderte finden Schutz und Unterstützung


Seit 2010 unterstützt der CED (Christliche Entwicklungsdienst) gezielte Fördermaßnahmen zur Verbesserung der Lebensumstände für Kinder mit Behinderungen in Tansania (Provinzen Arusha und Singida), sowie Kinder mit HIV/AIDS (seit 2005). In verschiedenen Kinderzentren, Pflege- und Reha-Einrichtungen wird für die Unterbringung und Versorgung der Kinder gesorgt sowie ihre medizinische Versorgung und schulische Ausbildung gefördert.

Neben den medizinischen Therapien unterstützen die Gesundheitshelfer der CED-Hilfsprojekte Familien mit kranken und behinderten Kindern in ihren Dörfern bei der Bewältigung von Alltagsschwierigkeiten. Dabei werden auch Dorfgemeinschaften durch Aufklärungskampagnen über die Vorbeugung und Vermeidung von Behinderungen oder HIV/AIDS, als auch das frühzeitige Erkennen und die Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt und informiert.

Im Reha-Zentrum von Monduli (Provinz Arusha) sowie im Behindertenzentrum von Siuyu (Provinz Singida) werden sowohl Kinder mit angeborenen als auch erworbenen Behinderungen  behandelt. Neben ihrer Behandlung erhalten sie auch eine Schulausbildung und regelmäßige Nahrungsmittelversorgung.

Leiterin des Reha-Zentrums in Monduli (Arusha): „Bei uns in Tansania, leiden Menschen mit Behinderung immer noch unter Vorurteilen und Diskriminierung. Nach wie vor gibt es den starken Glauben, dass eine Behinderung z.B. durch Flüche entsteht. Es fehlt an genauen Informationen über die Ursachen von Behinderung. Das bedeutet, dass Menschen mit Behinderung oft Ausgrenzungen aus ihrer Dorfgemeinschaft und geringe Akzeptanz innerhalb der Familie erfahren. Ursachen dafür sind u.a., dass sie keine aktive Rolle übernehmen, also nicht mithelfen können und von der Gemeinschaft als Belastung empfunden werden. Ein Kind, das mit einer Behinderung geboren wird, ist meist ein Leben lang von anderen abhängig. Leider wissen die Familien meist nicht, welche medizinischen Möglichkeiten und Angebote es gibt und wo sie Hilfe bekommen können. Daher haben wir im Monduli Reha-Zentrum ein „Outreach-Programm“ eingerichtet das die Dorfgemeinschaften berät und unterstützt. Das Outreach-Team geht in die Dörfer und klärt über die Früherkennung von Behinderung oder Prävention auf und weist auf die Bedeutung frühzeitiger Rehabilitationsmaßnahmen hin. Die Mitarbeiter bringen diejenigen, die Versorgung benötigen, in die entsprechenden medizinischen Einrichtungen und übernehmen die Nachsorge der Patienten durch regelmäßige Hausbesuche. Das Team arbeitet immer eng mit den Familienmitgliedern, den Dorfvorstehern und den ausgewählten Gesundheitsbeauftragen der Dorfgemeinschaft, zusammen. Wir sind dankbar, dass wir durch die Fördermaßnahmen des CED vielen behinderten Kindern, deren Familien sich keine medizinische Hilfe leisten können, helfen können.“

Durch die enge und persönliche Zusammenarbeit des CED mit den Projektpartnern, Gesundheitshelfern, Dorfvorstehern und Familien konnte in den vergangenen Jahren eine effiziente und erfolgreiche Entwicklung in der Versorgung behinderter Kinder erzielt werden.

Aktuelle Informationen zu den Einzelprojekten unter "Aktuelles".

Der CED ermöglicht durch seine Kinderhilfe den Schützlingen eine sichere Unterkunft, wichtige medizinische Versorgung und eine Schulausbildung.