Solidarität unter erschwerten Bedingungen
Jahresbericht von Br. Gregor über die Aktionen in Belozem
Lesen Sie hier mehr zum Jahresbericht 2014.
Ohne tägliches Brot geht es nicht!
Der CED unterstützt 50 Kinder und ältere Menschen in Bulgarien mit einer täglichen warmen Mahlzeit
Durch CED-Spendengelder kann die Armenküche "St. Anton" in Belozem, Bulgarien, die Schwächsten der Gesellschaft unterstützen: Alte und kranke Menschen, sowie Kinder und Jugendliche. Sie erhalten eine warme Mahlzeit, aber auch Kleidung, Schulmaterial und Medikamente je nach Bedarf.
Die Wirtschaftskrise trifft zuerst die Schwächsten
In diesem Jahr benötigt die Armenküche "St. Anton" Unterstützung für etwa 50 Kinder und alte Menschen. Die Wirtschaftskrise hat Bulgarien hart getroffen, die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Lebenshaltungskosten für sehr viele Menschen unbezahlbar. Die ersten, die von der Krise getroffen werden, sind Kinder und alte oder kranke Menschen. Hier helfen die Kapuziner mit ihrer Armenküche unter der Leitung von Bruder Gregor Skrzela, indem sie den Menschen das Lebensnotwendigste zur Verfügung stellen: ein warmes Essen pro Tag, Medikamente, Kleidung oder Schulmaterialien.
Nicht nur Nothilfe - es geht um bessere Chancen und Zuwendung für Kinder und Integration der Roma
Neben der Versorgung mit einer warmen Mahlzeit liegt der Fokus auf der Versorgung der Kinder: Sie sind teils aufgrund der großen Armut oder Krankheit ihrer Eltern oder Großeltern unterversorgt oder vernachlässigt. Sie sollen durch Bastelaktionen, Ferienaktivitäten und Nachhilfeunterricht emotional, sozial und schulisch unterstützt werden, um ihnen so bessere Startmöglichkeiten und Chancen in Schule und ihrem weiteren Leben zu geben. Dies gilt im Besonderen für Kinder aus Roma-Familien, denn hier gilt es zudem Barrieren zwischen bulgarischen und Romakindern abzubauen.
Armut hat viele Gesichter
2012 - Juni: Drei Münchner CED-Helfer berichten von ihrem Projektbesuch in Belozem
"Belozem ist ein Dorf mit rund 4.000 Einwohnern und befindet sich in einer der ärmsten Gegenden Bulgariens, ca. 25 km von Plovdiv entfernt. Folgendes Schicksal der Einwohner dort wiederholt sich: viele Erwachsene sind aufgrund der Wirtschaftskrise in Griechenland nach Bulgarien zurückgekehrt und nun arbeitslos. Im Sommer stellt sich das Leben augenscheinlich freundlicher dar, da Erwachsene wie Kinder als Tagelöhner auf dem Feld oder auf dem Bau arbeiten und so ihr Überleben sichern. In den harten Wintermonaten werden sie wieder täglich um das Überleben kämpfen, da das regelmäßige Einkommen, Nahrungsmittel und Medikamente fehlen. Armut hat viele Gesichter; wir haben in viele unterschiedliche Gesichter geschaut. Schicksale und Situationen die bewegen, zum Nachdenken anregen und teilweise schwer in Worte zu fassen sind...." weiterlesen
